Die Gelderner SPD besuchte das IMI.

IMI steht für „Ideen- und Mitmachwerkstatt Innenstadt“. Sie entstand aus der Kooperation zwischen Bürger*innen und Wirtschaftsförderung. Dies interessierte die SPD. Seit einem Jahr gibt es am Markt 18a ein Angebot zum Mitmachen und Kennenlernen ohne jegliche kommerzielle Absicht. Absicht ist vielmehr, ein Netz interessierter und engagierter Menschen zu knüpfen, die voneinander lernen, sich kreativ betätigen, Projekte verwirklichen oder sich einfach zum Gespräch treffen.

„Unser Ziel ist es, Menschen eine Gelegenheit zu geben andere kennenzulernen, ohne Geld ausgeben zu müssen.“, erläutert Maria Wieching, eine der sechs Initiatorinnen. „Über ein Hobby oder das Interesse an den Dingen, die wir hier anbieten, ist ein leichter Zugang möglich“.

Mit der Ausstellung „Mach was draus“ begann die Initiative. Ihrem Thema „nachhaltige Nutzung“ sind die Initiatorinnen treu geblieben. Sie haben ihr Mitmachangebot allerdings inzwischen deutlich ausgebaut: jeden Freitag- und Samstagmorgen kann man im „Offenen IMI-Treff“ hereinschauen. Die speziellen Angebote wie Filzen und Handarbeiten können zu den auf der homepage www.imi-geldern.de angegebenen Terminen wahrgenommen werden. Hier entstanden z.B. aus Wollspenden Spieldecken für einige Kindergärten.

Das klingt nach Frauentreff. Bisher sind es in der Tat überwiegend Frauen, die gern in den IMI-Laden kommen. Das muss aber nicht so bleiben: Bereits geplante Projekte wie „Pflanzkübel bauen“ und „Arbeiten mit Metalldrähten“ könnten auch andere Zielgruppen ansprechen. So wie es die in Vor-Corona-Zeiten der „Kofferflohmarkt“, fair-trade- Ausstellungen, Drechselvorführung und der Treff „Gesellschaftsspiele“ bereits zeigten. Und so wie drei Frauen aus dem IMI-Team im Team FALC  Neues aus Euro-Paletten bauen, also Schreinern, sind auch Männer willkommen, die sich fürs Nähen oder Stricken interessieren.  Angesichts der bearbeiteten Holzpaletten wurde seitens der SPD eine Euro-Palette übergeben, die als Stele, Tisch oder Garderobe neue Verwendung finden wird.

 Corona ist geschuldet, dass das Mitmachangebot eingeschränkt werden musste, als Ausgleich dafür gibt es im IMI Schaufenster Regale, die derzeit kreativen Hobbyisten zur Verfügung gestellt werden. Hier wird Selbstgemachtes ausgestellt, es kann teils auch gekauft werden. Selbstverständlich geht der Erlös vollständig die Hersteller.

Bürgermeisterkandidatin Ulrike Michel würdigte die Initiative und stellte mit Freude fest, dass hier ein generationsübergreifendes Angebot auch für Neubürger existiert, sich in Geldern heimisch zu fühlen.

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