Politisches Frühstück der Gelderner SPD

Die Brötchen schmeckten, die Landtagswahlergebnisse nicht. Darin waren sich jüngst alle Teilnehmer am Politischen Frühstück der Gelderner SPD einig: Der Ausgang der Landtagswahl war eine Klatsche für die Sozialdemokraten.

Zu wenig Sachthemen im Wahlkampf, zu viel Defensive sowie zu wenig Elan, die eigenen Leistungen der letzten fünf Jahre herauszustellen.
Was aber auch für Gesprächsstoff am gut gedeckten Frühstückstisch sorgte: Mit ihrem historisch zweitschlechtesten Landtagswahlergebnis hatte die CDU zuletzt die Nase vorn. Ob das die so demonstrativ gezeigten Siegerposen rechtfertigt? Und ob die Eine-Stimme-Mehrheit für Schwarz-Gelb im neuen Düsseldorfer Landtag eine Regierungszeit über die volle Distanz von fünf Jahren zulässt? Die Frühstücksgäste stellten dies in Zweifel. Unzweifelhaft richtig aber erschien eines allen Teilnehmern, ob der SPD zugehörig oder nicht: Dass die SPD eine Große Koalition in NRW ablehnt und konstruktiv und kämpferisch ihre Oppositionsrolle annimmt.

Ein Gedanke zu „Politisches Frühstück der Gelderner SPD

  1. Die SPD sollte wieder Politik für die Mehrheit der Menschen machen, für die Arbeitnehmer mit mittlerem und niedrigem Einkommen, für Normalrentner und für Arbeitssuchende. Dann ist ein Wahlerfolg wahrscheinlich.

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