Müllabfuhr und Reinigung: In städtischer Hand?

Derzeit werden die kommunalen Aufgaben Müllabfuhr sowie Reinigung städtischer Gebäude durch externe Unternehmen bewältigt. Ist es nicht effektiver, wenn die Stadt dies selbst erledigt? Diese Frage stellt sich die SPD schon seit Langem, da sie Vorteile in der Kommunalisierung sieht. Die Aufgaben in städtischer Trägerschaft könnten mindestens gleichwertig – vielleicht sogar in noch besserer Qualität
– bewältigt werden. Die dort arbeitenden Menschen würden nach Tarif bezahlt.
Längere Anfahrten z. B. von Müllfahrzeugen würden entfallen und Arbeitsplätze direkt in Geldern geschaffen. Die Verwaltung ist nun aufgefordert, entsprechende Berechnungen der Politik vorzulegen.

Link zum RP online Artikel vom 7. Mai 2018

Ein Gedanke zu „Müllabfuhr und Reinigung: In städtischer Hand?

  1. Die Rekommunalisierung muss nicht per se günstiger sein, ist es aber in den rückgewickelten Fällen.
    Geldern hatte ursprünglich einen relativ günstigen Vertrag mit Trienekens (u.a. mit Peter Boos, SPD, ausgehandelt).
    Der Kreis Kleve (absolute CDU-Mehrheit, Vorsitzender R.Pofalla) hatte einen Vertrag mit Schönmakers (bundesweit bekannt geworden durch Spiegelbericht über monatl. Zahlungen an Student Pofalla) und wollte eine kreiseinheitliche Regelung.
    Sollte Geldern bei Trienekens bleiben, würde Schönmakers von Trienekens mit der Abwicklung des Vertrags Geldern beauftragt.
    Auch Trienekens war später negativ in der Presse.
    Allein diese beiden Negativpunkte sprechen deutlich FÜR eine Rekommunalisierung.

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